Sufizentrum Braunschweig
  Sheikh Burhanuddin Herrmann
 



Sheikh Burhanuddin Herrmann




Burhanuddin Herrmann, geboren 1962 in Stuttgart, lebt mit seiner Familie in Freiburg. Im Alter von 20 Jahren traf er seinen Meister Sheikh Nazim al-Haqqani, den 40. Großmeister und weltweiten Repräsentanten des Naqshbandi-Ordens. Er erhielt das traditionelle Derwisch-Training auf Zypern unter dessen direkter Anleitung. Herrmann gibt seit 20 Jahren Teachings und leitet Seminare und Klausuren vor allem in Italien, Spanien und Deutschland.

Burhanuddin wurde das Wissen des Naqshbandi Sufiordens, einer der angesehensten und ältesten der vierzig existierenden Traditionen, direkt übertragen. Über die Jahrhunderte war der Naqshbandiorden unter verschiedenen Namen bekannt geworden, unter anderem als Meisterschule der Weisheit oder als Weg der Liebe. Sein Name stammt vom großen Sufiheiligen Shah Baha’uddin Naqshband (1317-1389), sein Geheimnis möge geheiligt sein, aus dem Bereich Bukhara in Usbekistan, Zentralasien. Er war der siebzehnte einer ununterbrochenen Reihenfolge von Meistern, die ihren Ursprung wie alle anderen Sufiorden auf das Herz des Propheten Mohammed, Friede und Segen auf ihn, zurückführt, über Sayyidina Abu Bakr, den anerkannten Erben seiner mystischen Lehren, oder Sayyidina Ali, möge Gott sich an ihm erfreuen.
Das Wort Naqshbandi setzt sich etymologisch aus den Begriffen “Eindruck, Siegel” (naqsh) und “fesseln, binden” (band) zusammen, in bezug auf den Namen Gottes, der in das Herz des Schülers geprägt wird. Dies kann durch den Blick eines Scheichs, eines Meisters geschehen und durch die Übung, die die Verbindung aufrecht erhält.
Burhanuddin ist lange Zeit im Orient gereist, um sein Studium zu vertiefen und Lehren zu empfangen. Schon in sehr jungen Jahren hat er den Sufiweg eingeschlagen. Mit neunzehn Jahren beschloss er, den Großmeister Maulana Sheikh Nazim al Haqqani, das derzeitige weltweite Oberhaupt des Naqshbandi Sufiordens und vierzigster in der direkten Abstammungslinie, der sein zukünftigen Lehrer werden sollte, in seine Heimatstadt einzuladen, nachdem er ein Foto von ihm gesehen hatte.
Als er ihn zum ersten Mal traf, war er so von dessen majestätischer Kraft überwältigt, dass er auf der Straße ohnmächtig wurde. Seit dem Tag wich er nicht von Maulanas Seite und begleitete ihn auf dessen häufigen Reisen durch die ganze Welt, um die Sufilehre über Gnade und Liebe zu verbreiten.
Wenn ein Meister in der Sufitradition sieht, dass ein Schüler bereit ist, stellt er ihn auf die härteste Probe: Vierzig Tage in totaler Zurückgezogenheit von der Welt. Burhanuddin hat zum ersten Mal mit fünfunddreißig Jahren diese Prüfung bestritten. Unter der Leitung des Meisters wird man in einer kleinen Zelle isoliert und befolgt ein extrem waghalsiges Übungsprogramm, ständig Gottes Lob preisend, pausenlos, vierzig Tage und Nächte lang. Nahrung ist praktisch nicht vorhanden und an Schlaf kaum zu denken. Auf diese Weise ist es möglich, sich mit seinem Entschluss, sich mit Gott zu vereinen, auseinanderzusetzen und die vielfältigen Aspekte des Ego zu bekämpfen.

Burhanuddin wurde das Wissen des Naqshbandi Sufiordens, einer der angesehensten und ältesten der vierzig existierenden Traditionen, direkt übertragen. Über die Jahrhunderte war der Naqshbandiorden unter verschiedenen Namen bekannt geworden, unter anderem als Meisterschule der Weisheit oder als Weg der Liebe. Sein Name stammt vom großen Sufiheiligen Shah Baha’uddin Naqshband (1317-1389), sein Geheimnis möge geheiligt sein, aus dem Bereich Bukhara in Usbekistan, Zentralasien. Er war der siebzehnte einer ununterbrochenen Reihenfolge von Meistern, die ihren Ursprung wie alle anderen Sufiorden auf das Herz des Propheten Mohammed, Friede und Segen auf ihn, zurückführt, über Sayyidina Abu Bakr, den anerkannten Erben seiner mystischen Lehren, oder Sayyidina Ali, möge Gott sich an ihm erfreuen.
Das Wort Naqshbandi setzt sich etymologisch aus den Begriffen “Eindruck, Siegel” (naqsh) und “fesseln, binden” (band) zusammen, in bezug auf den Namen Gottes, der in das Herz des Schülers geprägt wird. Dies kann durch den Blick eines Scheichs, eines Meisters geschehen und durch die Übung, die die Verbindung aufrecht erhält.
Burhanuddin ist lange Zeit im Orient gereist, um sein Studium zu vertiefen und Lehren zu empfangen. Schon in sehr jungen Jahren hat er den Sufiweg eingeschlagen. Mit neunzehn Jahren beschloss er, den Großmeister Maulana Sheikh Nazim al Haqqani, das derzeitige weltweite Oberhaupt des Naqshbandi Sufiordens und vierzigster in der direkten Abstammungslinie, der sein zukünftigen Lehrer werden sollte, in seine Heimatstadt einzuladen, nachdem er ein Foto von ihm gesehen hatte.
Als er ihn zum ersten Mal traf, war er so von dessen majestätischer Kraft überwältigt, dass er auf der Straße ohnmächtig wurde. Seit dem Tag wich er nicht von Maulanas Seite und begleitete ihn auf dessen häufigen Reisen durch die ganze Welt, um die Sufilehre über Gnade und Liebe zu verbreiten.
Wenn ein Meister in der Sufitradition sieht, dass ein Schüler bereit ist, stellt er ihn auf die härteste Probe: Vierzig Tage in totaler Zurückgezogenheit von der Welt. Burhanuddin hat zum ersten Mal mit fünfunddreißig Jahren diese Prüfung bestritten. Unter der Leitung des Meisters wird man in einer kleinen Zelle isoliert und befolgt ein extrem waghalsiges Übungsprogramm, ständig Gottes Lob preisend, pausenlos, vierzig Tage und Nächte lang. Nahrung ist praktisch nicht vorhanden und an Schlaf kaum zu denken. Auf diese Weise ist es möglich, sich mit seinem Entschluss, sich mit Gott zu vereinen, auseinanderzusetzen und die vielfältigen Aspekte des Ego zu bekämpfen.



Burhanuddin ist jemand, der tief in die Seelen blickt, und er verfügt über ein angeborenes Fingerspitzengefühl und die Fähigkeit, die psychologischen und physischen Probleme anderer Leute zu verstehen und ihnen zu helfen. Sei über zwanzig Jahren reist er auf Weisung seines Meisters durch die Welt, ganz nach dem Brauch der Derwische; er leitet Seminare zur spirituellen Weiterentwicklung und örtliche Sufigemeinden in diversen Ländern. Es ist möglich, ihn auf Seminaren in Europa, Südamerika und Indien zu treffen. Burhanuddin Herrmann hat zwei Bücher veröffentlicht und ein drittes ist in Vorbereitung:

1) DAS KAMEL AUF DEM DACH
Weisheiten und Ratschläge eines modernen Derwischs
S. Fischer Verlag/O.W. Barth Verlag, Frankfurt, März 2009

• Das Buch ist auch auf Spanisch erhältlich bei Palmyra Libros, Madrid, erschienen im Juli 2008 und auf Italienisch bei Armenia, Milano, erschienen im Mai 2006.

2) IL DERVISCIO METROPOLITANO
(DER GROSSSTADTDERWISCH) Wie man heute die Sufitradition leben kann, Armenia, Milano, 2007



 
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