Sufizentrum Braunschweig
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Gedanken

Was können wir tun?

Wir können üben, immer gemeinsam üben!

Wie lange habe ich hinter den Menschen gestanden und nichts gekonnt.
Dann habe ich einfach immer mitgemacht.

Neulich besuchte ich einen Schamanen aus der Mongolei. Mein Interesse wurde geweckt durch seine Person. Ich sah einen Film von ihm und fühlte mich angesprochen. Dadurch konnte ich meine Bewegungslosigkeit überwinden und ihn treffen. 

Es war ein Tagesseminar. Das erste, was er uns Anwesenden sagte, war: „Habt keine Angst, lasst sie hinter euch!“

Meine persönliche Erfahrung geht in diese Richtung und ging auch in meinen jungen Jahren dorthin. Immer wenn ich einen Menschen traf und ihn mochte, verschwand die Ängstlichkeit und somit auch ein Teil der Angst, die uns so paralysieren und versteifen kann.

Wir werden den Weg gehen die Weisheit zu erreichen und sie als Fahrzeug zu nutzen, darauf kommt es an. Oder mit Würde, würdevoll zu gehen, um sie zu erreichen.
Die Würde als Fahrzeug benutzen und den Menschen auch Würde zu geben, ihnen zu zeigen, dass wir Menschen auch würdevoll sind. Dass wir berührt werden durch sie, dass wir Repräsentanten von Würde und Weisheit werden, das ist wichtig.

Dadurch bin ich berührt worden, nicht weil ein Mensch, mein Gegenüber, etwas gesagt hat. Nein, weil seine Seele den Weg praktiziert hat und weil sie zur Würde und Weisheit gekommen ist.

Das berührt uns alle und wir werden wieder erinnert und berührt und neugierig und stellen Fragen.

Denn wir werden eingeladen mit zu kommen, mit zu gehen, wir selbst zu sein, wie die Zuflucht zu sein, wie ein Licht zu sein.

Das geht nur, wenn wir praktizieren.

Der Weg ist nicht einfach, jedoch hat er immer Erfolg.  

von Isa Schmidkunz

 




 

 
 
 
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