Sufizentrum Braunschweig
  Imam Mahdi
 



Imam Al-Mahdi


"Al-Mahdi ist der Pfau der Leute des Paradieses"

Muhammad al-Mahdî, der Friede sei auf ihm, ist ein Nachkomme des heiligen Propheten Sayyidinâ Muhammad in der vierzigsten Generation durch seine Tochter Fâtima al-Zahra und ihre Söhne Sayyid Hasan und Sayyid Husain, möge Allâh mit ihnen zufrieden sein. So ist er also Sayyid Hasanî und zugleich Husainî. Seine Eltern leben in der Nähe von Dschidda. Geboren wurde er zwischen 1930 und 1940 im Wadi Fatima, einem grünen Tal auf dem Weg zwischen Dschidda und Medina. Als er aufwuchs, begann ein wundersamer Eindruck von ihm auszugehen. Ein besonderes Licht strahlte von ihm aus. Und die Blicke von Leuten begannen auf ihn zu fallen, da sein Wachstum wundersam war. Er hat einen aschefarbenen Flecken wie einen Stern auf seiner rechten Wange, und seine Arme reichen bis zu den Knien. Auf Befehl des Propheten oe wurde er durch die Heiligen – Nuqaba, Nujaba, Budala, Autad und Akhyar, deren Imâm Shahabuddîn ist – von den Menschen weg an einen Ort hinter dem Berge Qâf geführt. Dann wurde ihm befohlen, in der menschenleeren Region von Ruba Khâlî, einer Wüste zwischen Saudi Arabien und dem Jemen, zu bleiben. Niemand kann dort hingehen, denn dort ist Treibsand. Er lebt jetzt nicht mit gewöhnlichen Leuten zusammen, denn er hat solch gewaltige Kräfte, daß die Menschen nicht fähig wären, ihn anzusehen. Er lebt mit Seinen 99 Kalifen, hochspirituellen, machtvollen
Menschen in jener Wüste. Dort gibt es eine gewaltige Höhle. Ihr Eingang mißt vierzig Meter. In jener Höhle ist das „Gewölbe der Glückseligkeit“, welches von Engeln erbaut wurde.Niemand kann sich dieser Höhle unbefugt nähern, weil sie von Dschinnen beschützt wird, die Elektrizität aussenden, mit der sie jemanden töten und fortschleudern können. Mahdî, der Friede sei auf ihm, und seine Kalifen sind dort. Sie harren dort aus in Erwartung des heiligen Befehls Allâhs des Allmächtigen, zu erscheinen. Sayyidinâ Mahdî, der Friede sei auf ihm, ist zu diesem Zeitpunkt die höchste spirituelle Person auf der Erde, und alle Heiligen stehen unter seinem Befehl. Wenn er erscheint, wird er sagen: „Allâhu akbar, Allâhu akbar, Allâhu akbar ...“, dreimal wird er dies in Damaskus sagen, und es wird vom Osten bis zum Westen gehört werden. Und der Erzengel Gabriel, der Friede sei auf ihm, wird ausrufen: „Der Kalif Allâhs! Allâhs des Allmächtigen Kalif ist gerade erschienen! Schließt euch seinen Streitern an!“ Alles wird klar sein. Sayyidinâ Mahdîs Erscheinen wird mit solch einer Kraft begleitet sein, daß alle Technologie aufhören wird. Jeder Mann in seiner Armee wird eine Armee wert sein. Zwölftausend Soldaten aus fünf Kontinenten des Westens, die allein den Heiligen bekannt sind, werden kommen. Sie stehen in Kontakt mit göttlichen Kräften, was ein Zeichen wahren Glaubens ist. Sie sind standfest, niemals und unter keinen Umständen wenden sie ihr Gesicht vom Antlitz Allâhs des Allmächtigen ab. Armeen werden zu Staub unter ihrem Blick. Sie sind Nachkommen Sayyidinâ ‘Alîs, möge Allâh mit ihm zufrieden sein. Wenn Sayyidinâ Mahdî sagt: „Allâhu akbar!“, werden sie am Südtor von Damaskus, von Amman, bereitstehen. Sayyidinâ Mahdî kommt als ein Retter vor ‘Îsâ æ, um Armageddon,
den Dritten Weltkrieg, mit göttlicher Kraft zu stoppen, denn nichts und niemand außer göttlicher Kraft kann ihn beenden. Kein Land wird in diesem Krieg neutral bleiben. Alle Bomben werden unter der Kontrolle von Dschinnen sein, und die Dschinnen stehen unter dem Befehl Sayyidinâ Mahdîs, der Friede sei auf ihm. Nichts wird dem Zufall überlassen sein; es wird nur geschehen, sofern Allâh es will. Alles ist schonvorbereitet. Es gibt eine Gruppe von Heiligen, den fünf Polen (Qutubs), die alles gemäß dem Willen Allâhs überwachen. Nichts auf der Erde geschieht aus Gelegenheit oder durch Zufall. Und nichts geschieht ohne einen Grund. Armageddon ist ein Krieg zwischen dem Osten und dem Westen, und es steht geschrieben, daß der Westen gewinnen wird und der Osten verschwindet. Dieser größte aller Kriege findet zwischen den Gläubigen, Nachfolgern Jesu Christi, denen, die sich auf den Erlöser vorbereitet haben, und den Nachfolgern des Antichristen statt, den Ungläubigen, die auf Vergnügungen aus sind und materialistische Ziele verfolgen. Sie jagen den Freuden nach, was auch immer es sei, was ihr Ego wünscht, und wollen jede Freiheit. Es sind Leute, die ständig in Kontakt mit dem Teufel kommen, unter seinen Befehl geraten und das Königreich
Schaitans unterstützen. Sie werden mit dem Antichristen sein, da sie in sich böse sind. Die Teufel werden sie zur Quelle des Bösen und der Teufel bringen: dem Antichristen. Jetzt folgt die Menschheit satanischen Lehren und unterstützt damit das Königreich der Teufel auf Erden, und das ist der Grund, warum ein Sturm von Feuer als eine Strafe kommen wird, der von Osten bis Wesen, von Norden bis Süden bläst. Die Helfer der Teufel werden sterben, aber die Helfer der Erlöser Sayyidinâ Mahdî und Sayyidinâ ‘Îsâ, der Friede sei auf ihnen, werden gerettetwerden. Es wird keinen Schutz für grausame Menschen geben, die anderenschaden, oder ungehorsame Menschen, die verbotene Dinge tun. Deshalb muß jeder versuchen, sein Ego davor zu bewahren, schlechte Dinge zu tun und schlechte Absichten zu hegen. Es gibt keinen Schutz für Ungläubige; nichts und niemand kann sie beschützen. Und es ist immer die Gefahr, daß göttliche Rache sie erreicht, selbst unter der Erde oder in den Lüften. Deshalb ist der Glaube der erste Schutz. Falscher Glaube ist ebenso gefährlich. Für jene Leute wird es so sein, als hätten sie einen Schild mit Löchern um sich, so daßgöttliche Rachepfeile sie treffen können. Ein wirksamer Schutz ist es deshalb, in rechter Weise zu glauben. Einigen Leuten wird ihr guter Charakter ein Schutz sein: Leute mit guten Absichten, die mitleidsvoll, hilfsbereit und gerecht sind und anderen gegenüber Respekt haben und sie lieben. Und ein anderer Schutz ist es, Almosen zu geben und zu beten und sajda (Niederwerfung) zu machen. Allâh der Allmächtige verspricht, gute Diener zu schützen. Jeder muß danach fragen, wie er ein Guter sein kann. Jetzt ist alles gemischt: Wahrheit und Unwahrheit, Gutes und
Böses, Reinheit und Schmutz. Bis der Letzte Weltkrieg kommt, werden die Zeiten schlechter und schlechter werden. Wenn Jesus, der Friede sei mit ihm, kommt, wird er alles an seinen rechten Ort setzen, und niemand wird Einwände haben können. Das 21. Jahrhundert wird das Jahrhundert der Wahrheit sein. In den Letzten Tagen werden so viele Menschen getötet werden. Es werden vierzigmal mehr Frauen als Männer zurückbleiben. Das ist, weil viele Männer grausam sind. So viele von ihnen werden sterben, und die meisten der Frauen werden bleiben. Und in diesem Krieg werden sechs von sieben Leute sterben und nur einer übrigbleiben. Jenen Frauen, die keinen Ehemann mehr haben werden, wird Allâh Leute von hinter dem Berge Qâf schicken, so daß in jener Zeit niemand allein bleiben wird.
Wenn Sayyidinâ Mahdî kommt, der Friede sei auf ihm, wird er so viele Leute aus unbekannten Welten um diese Erde mit sich bringen: Nuqaba, Nujaba, Budala, Autad und Akhyar. Die Welt wird nach diesem Krieg leer sein; überall wird es für die Gläubigen offen sein. Entsprechend ihrem Schicksal (kismet), das auf der Verwahrten Tafel (lauh al-mahfûdh) geschrieben steht, wird Mahdî  jedem seinen Platz zeigen.
Nach diesem großen Krieg werden die Menschen wie Kerzen sein, die auf das Streichholz warten. Sayyidinâ Mahdî   wird die Saat des Glaubens in ihren Herzen keimen lassen und dieHerzen der Gläubigen öffnen, die diesen Krieg überlebt haben.Gewöhnliche Leute werden mit dem Mantel des Geheiligtseins bekleidet sein, und ihnen werden wundersame Kräfte zuwachsen und Lichter von Allâh dem Allmächtigen gewährt werden. Heilige werden Liebesquellen sein. Die Menschen werden Allâh vollkommene Diener sein, indem sie ihr Leben auf Gebet und Dhikr bauen und in Meeren der Liebe schwimmen. Überall wird man die Liebe des Herrn finden; die Geschöpfe werden jene göttliche Liebe von dir entgegennehmen. Wir sind dafür geschaffen worden. Die Vollkommenheit der Schöpfung wird in jenen Tagen erscheinen. Niemand wird an Essen oder Trinken interessiert sein. Und wenn jemand etwas zu essen haben will, wird natürliche Nahrung von lichter Qualität von den Himmeln kommen. Jeder wird seinen Teil nehmen, und Dhikr würde diesen verbrennen, so daß man keine Toiletten mehr benutzt. Möge Allâh uns jene Tage erreichen lassen.

aus: Sheikh Nazim  al-Haqqani - On the bridge to Eternity, comp. by Khairiyah Siegel, Cyprus 1999, p. 87ff., Armageddon - Spohr Verlag

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